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matze

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Schau dich einmal um. Und versuche nichts was du siehst in eine Schublade von Positiv oder Negativ zu stecken.
Du wirst wenig erstaunlich feststellen dass fast alles von dir eine Verfärbung bekommen hat.

Die Blume ist schön, das Wetter ist doof, der Raum ist dunkel, der Boden ist dreckig usw.

Doch warum dieser Aufwand dies mal unter die Lupe zu nehmen?

Die Frage ist, ob das deine Bewertungen über die Dinge sind, oder ob du sie unbewusst übernommen hast.

Denn eigl. könnte man es auch Wertneutral betrachten um somit auf Situationen neutral zu reagieren.
Damit meine ich nicht, sich jetzt alles schön zu reden, wenn es das nicht ist. Sondern es ohne Emotion ganz neutral anschauen zu können.

Nehmen wir ein Beispiel:
Fast „jeder“ wurde einmal mit dem Auto geblitzt und da schneit der Zettel mit dem Bußgeld rein.
Was jeder reagiert jetzt mit den Emotionen „Hab ich was falsch gemacht?“, „Bin ich ein guter Autofahrer“, „Bis wann muss ich zahlen“ usw.

Während es erstmal nur ein Zettel ist. Und wer weiß, vielleicht warst du gar nicht zu schnell? Doch soweit das ganze von außen zu betrachten, fällt schon schwer, da die Emotionen und damit die Verfärbung, wenn ein Behördenbegriff kommt schon übernommen hat.
Und somit auch deine Reaktion.
Könntest du dies erstmal Wertneutral begutachten würdest du evtl. anders auf diesen Brief reagieren.

Bekommst du stattdessen eine gute Nachricht freust du dich und bist voller Emotionen des Glücks.

Und so wirst du den ganzen Tag unbewusst von positiv zu negativ und zurück geschubst. Vielleicht frägst du dich auch, was an der positiven Emotion so schlimm ist? Nun da du sie als positiv betrachtest, lässt dich negatives triggern.

Was wäre aber dann Wertneutral. Hier will dir das Ego, „dass diese Emotionen braucht“ dir erzählen, dass Wertneutral langweilig ist.
Doch kennst du diese Momente wo du OHNE GRÜNDE einfach zufrieden bist?
Das ist das wertneutrale.
Es ist weder negativ noch positiv. Es ist einfach wie es ist. Hier hast du keine vorgefertigte Meinung sondern du lässt die Dinge wie sie eben sind. Hier schimmert noch das Göttliche durch. Denn eigentlich ist genau so die Welt und nur wir machen daraus das Drama.

Doch was sollst du dann machen, wenn etwas negativ ist wirst du wahrscheinlich fragen. Soll ich es einfach akzeptieren? Ja und Nein. Erst einmal neutral betrachten. So dass die Emotionen die dahinter liegen sich legen könnten. Und dann erkennen, dass alles negative. Dass ein Defizit in deinem Leben bringt.
Nicht von Gott ist. Sondern durch deine eigene Verfärbung in deiner Illusion existiert. Aber nur weil du sie erlaubst.

Womöglich spürst du bei diesem Gedanken Widerstand. „Was ich soll das erschaffen haben? Niemals, so etwas würde ich niemals……“
Bewusst vielleicht nicht, aber eben unbewusst schon. Und lehnst du es jetzt ab, es erschaffen zu haben, gibst du die Möglichkeit zu ändern ab. Denn wenn du es nicht warst, war es jemand anders und somit liegt es am anderen es zu lösen und du hast keine Wahl.

Erkennst du jedoch, dass du es erschaffen hast. Kannst du es ändern.

Welche Verfärbung also darf ab heute Wertneutral begutachtet werden?